Weisheiten von A-Z

Beurteilen

 

Beurteilen bedeutet, über jemanden ein Urteil zu fällen. Das machen wir bei Toastmasters aber nicht, und schon gar nicht im Namen des Volkes!


Bei den Toastmasters werden die Redebeiträge bewertet. Hierfür gibt es extra Rollen für den Bewerter und Gesamtbewerter. Wichtig ist, dass eben nicht ein Urteil gefällt wird, sondern dass jede Bewertung subjektiv ist und nur die Meinung des Bewerters wiedergibt.

Mona, Dezember 2011

 

 

Buxtehude

 

Buxtehude ist die Märchenstadt an der Este. Berühmt für das Märchen vom Hasen und dem Igel, unter anderem erzählt von den Brüdern Grimm.

"Ick bün all dor"

Auch der Hund, der mit dem Schwanz bellt, ist weltbekannt.

Der begehrte Jugendliteraturpreis "Der Buxtehuder Bulle" wird jährlich verliehen.

 

Weitere Informationen aus und zu dieser schönen Stadt im Landkreis Stade erhalten Sie unter: www.buxtehude.de


 

Flüstern

 

Eine Rede lebt auch durch die Art, wie die Stimme eingesetzt wird.

Unsere Stimme kann sehr variantenreich sein.

Wir lernen bei den Toastmastern diesen ganzen Variantenreichtum zu entdecken und zu nutzen. Die menschliche Stimme kann verglichen werden mit einem Instrument.

Wir können die Lautstärke von einem leisen Flüstern bis zur vollen Lungenkraft hochfahren. Wir können auch sehr effektvoll schweigen, um eine dramatische Pause vor dem Spannungshöhepunkt einzulegen. Auch das Redetempo können wir von einem ganz, ganz Langsam bis zu einem sehr, sehr Schnell, ja fast bis zum Überschlag oder sogar darüber hinaus, steigern.

 

Eine langweilige Redeweise kann durch Rhythmisierung interessant klingen. Alle diese und noch mehr Stimm- und Redetechniken können von jedem Toastmaster ausprobiert werden. Dadurch können wir erfahren, welche Effekte durch die Stimmenvariation beim Zuhörer erreicht wird.

Kommen Sie, testen Sie ihre eigenen Stimmmöglichkeiten! Sie werden überrascht sein, mit welchem Potential Sie ausgestattet sind- bringen Sie es zur Geltung!

 

Peter Gronemeier Buxtehude, 4.12.2011

 



Gastfreundlichkeit

 

Damit wir Gastfreundlichkeit besonders gut üben können, wäre es schön, wenn die Gäste ca. 15 Minuten vor dem Treffen kommen, damit wir uns vorstellen und erklären können, was wir bei Toastmasters überhaupt machen.

 

 

Körpersprache

 

Körpersprache erkennen und nutzen: es kommt nicht nur darauf an, was jemand sagt, sondern wie er es sagt. Unbewusste Signale des Körpers geben oft mehr von der tatsächlichen Einstellung preis als Worte. Oft trauen wir unbewusst diesen Signalen mehr als Worten. Umso wichtiger ist es, Körpersprache richtig zu nutzen.

Wie man seinen Körper einsetzt, um den eigenen Vortrag/ eine Rede noch besser zu präsentieren, lernt man bei den Toastmasters auf zwei Arten: Einmal unbewusst dadurch, dass man immer und immer wieder vorträgt. Und durch die Redekritiken erhält man Hinweise von den Mitgliedern, was man aus deren Sicht noch besser machen könnte.

 

Inge-Marie, Januar 2012

 

 

Kunst

 

Rede als Kunst?
Ist Reden können eine Kunst? Nicht bei den Toastmastern. Wir lernen und üben das Reden wie ein Handwerk. Manche bringen es über die Grundlagen der rednerischen Ausbildung hinaus zu großem Können. Das Reden gleicht bei diesen Könnern dann schon sehr dem, was man ansonsten als Kunsthandwerk bezeichnen kann. Zum Redenkönnen, wie es die Toastmaster verstehen, gehört das beharrliche und regelmäßige Üben.  Erst auf Dauer bildet sich dann das rednerische Können heraus.
Grundlage einer guten Rede sind daher weniger Talent, als vielmehr:
Üben, üben, üben!

 

 

Lernen

 

Das ganze Leben besteht aus LERNEN - bei den Toastmasters geschieht dieses auf sehr unterhaltsame, tolerante und freie Art und Weise. Völlig ohne Lehrer lernen wir anwesende Igel bei jedem Treffen von einander: jeder von uns kann etwas, das andere nicht können und das zum Gelingen des Abends beiträgt.

 

 

Rhetorik

 

Die Toastmasters sind ein Rhetorik-Club. "Rhetorik" kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Redekunst". Ziel einer Rede ist es, den Zuhörer der Rede von einer Aussage zu überzeugen und ihn gegebenenfalls sogar zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Bei Toastmasters lernen wir die rhetorischen Mittel kennen, um diese Ziele zu erreichen.

Es gibt viele Rhetorikseminare, die als Wochenendeseminare oder Bildungsurlaub angeboten werden und manchmal nur bestimmten Berufsgruppen zugänglich sind. Allen ist gemeinsam, dass sie meist teuer zu bezahlen und schnell wieder vorbei sind.

 

Eins lernen alle in diesen Rhetorikseminaren:
 

Das theoretisch Gelernte und die mit ein paar Videoübungen erprobte Rhetorik muss geübt und ständig angewandt werden. Aber wer macht das schon?


Und das machen wir bei Toastmasters:

 

Im Lernprogramm „Pathways“ gibt es verschiende Lernpfade. Jeder kann passend zu seinen persönlichen Zielen seinen individuellen Lernpfad bestimmen. Diese Art des Lernens ist sehr effektiv. Im Vergleich zu einem Rhetorikkurs kostet es wenig, weil Toastmasters nicht gewinnorientiert arbeiten.

 

 

Spaß

 

Ein Leben ohne Spaß? Nicht vorstellbar! Ein Toastmaster-Abend ohne Lachen? Auch nicht vorstellbar! Bei uns Igeln geht es immer sehr fröhlich und gut gelaunt zu, ohne dabei den nötigen Ernst zu vergessen. Jeder von uns ist humorvoll und auch fähig, über sich selbst zu lachen. Wir begegnen uns und unseren Beiträgen mit viel Toleranz und Respekt - können aber auch herzlich lachen, ohne uns dabei gegenseitig auszulachen.

 

 

Der Stegreifredenmoderator

 

Stegreifreden sind eine Lieblingsdisziplin bei Toastmasters. Stegreifreden sind 1- bis 2-minütige Reden über ein Thema, auf das sich der Redner vorher nicht vorbereiten kann.

 

Und das funktioniert so:

Der Stegreifredenmoderator denkt sich ein paar Themen aus. Beim Clubtreffen ruft er Freiwillige auf oder ermutigt Zaudernde, nach vorne zu kommen. Der Redner bekommt das Thema, kann 30 Sekunden darüber nachdenken und muss dann 1 bis 2 Minuten zu diesem Thema etwas sagen.

Diese Themen kamen schon mal dran:


- Was machst Du mit Deinem Lottogewinn?
- Was hast Du heute vor 30 Jahren gemacht?
- Heiligabend brannte der Baum.
- Dein Philosophielehrer ist 4 Jahre alt - was kann er Dich lehren?
- Wo ist Sabine?
- Du übernimmst den Vorsitz im Buxtehuder Schrebergartenverein. Welches ist Deine erste Amtshandlung?

Manchmal wird auch nur ein Gegenstand, z.B. ein Hühnerei, gezeigt und dann soll der Redner dazu etwas sagen.

Bei diesen Themen kann man schon sehen, dass sie nicht immer eindeutig zu beantworten sind. Und das macht den Reiz der Stegreifreden aus. Es muss nicht darum gehen, eine Frage "richtig" zu beantworten, sondern darum, mit Phantasie auf eine Frage, eine Aussage oder einen Gegenstand einzugehen. Dabei kommen die interessantesten Ergebnisse heraus.

Bei einem Stegreifreden-Wettbewerb wurde das Thema "Es ist grün" gegeben. Sehr überraschend für die Wettbewerber, aber total spannend für das Publikum zu sehen, welche unterschiedlichen Reden darüber gehalten werden. Mal ging es um die grüne Ampel, ein Ehepaar im Auto, mal um den Frühling, ein anderes Mal um ein Rhetorikseminar.

Zugegeben: anfangs fällt es nicht leicht, vorne zu stehen und eine kleine Rede aus dem Stegreif zu halten, aber die Übung macht den Toastmaster! Diese Übungen sind hilfreich, um im Alltag und Berufsleben auch auf unerwartete Fragen souverän zu reagieren ohne ins Stammeln zu geraten.




Vortragen

 

Wenn Sie einmal etwas vortragen sollen oder sogar wollen und Sie schon beim Gedanken daran Lampenfieber bekommen, dann haben Sie mit Sicherheit früher bereits schlechte Erfahrungen damit gemacht, vor einer Gruppe von Zuhörern einen Vortrag zu halten. Sehr wahrscheinlich war das schon in der Schule. Wir werden nämlich nicht wirklich auf diese Situation vorbereitet. Man wird einfach ins kalte Wasser geworfen und einige gehen dabei unter und wollen nie wieder im Leben diese Situation erfahren.

 

Die Knie zittern, Sie spüren regelrecht, wie das Blut in den Kopf schießt, die Wörter geraten durcheinander, sie sehen in entsetzte Augen! Das einzige was man noch klar vor Augen hat, ist: „Ich muss hier raus!"
Das muss aber nicht so bleiben. Durch ein wenig Übung und Vertrauen zu seinen eigenen Fähigkeiten wird man durch Übung zum Meister, ja zum Redekünstler,  zum Toastmaster.

 

Nach kurzer Zeit bringt es sogar Spaß, sich der Herausforderung zu stellen. Sie können dann zum Geburtstag der Schwiegermutter die Verwandten beeindrucken, im Verein Reden schwingen oder bei anderen Anlässen Bewunderung auf sich ziehen.

 

Im Berufsleben ist sicheres Auftreten unerlässlich, wenn man vor Kunden oder Kollegen Vorträge zu halten hat. Jeder hat die Möglichkeit, seine rhetorischen Fähigkeiten auszubauen. Jeder, der schon glaubt, ein hervorragender Redner zu sein, kann aus den Rückmeldungen bei den Toastmastertreffen profitieren.

 

Anonymous, Januar 2012

 

 

Zuhören I

 

Ein guter Redner weiß auch über die Wichtigkeit des aktiven Zuhörens. Es ist die Basis für einen verständnisvollen Dialog. Nur so kann eine Vertrauensebene hergestellt werden. Missverständnisse werden vermieden. Bei Toastmasters erfahren Sie, was aktives Zuhören im Detail bedeutet, und wie und in welchen Situationen Sie es für sich nutzen können.
Die Mitglieder unseres Clubs respektieren auch den noch ungeübten Redner. Schließlich ist es unser Ziel, eine entspannte Atmosphäre zu bieten. Aktives Zuhören wird auch durch die verschiedenen Aufgaben, die ein Toastmaster ausübt, geübt und erlernt,. Dazu zählen die Aufgaben des Füllwortzählens, das Sprachstil beobachten und die Rolle des Bewertens. 


 

Zuhören II

 

Bei Toastmasters wird viel Wert auf aktives Zuhören gelegt. So zollen wir dem Redner als Zuhörer Respekt, wir schauen ihn an, denn wir erwarten auch, dass er Blickkontakt zu uns dem Publikum aufnimmt. Aktives Zuhören ist auch im Alltag wichtig. Durch das Training bei den Toastmasters wird dieses Verhalten geschärft und hilft uns im Umgang mit anderen.  

 

 

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